Wachmannschaften und Kommandantur

Für die Bewachung aller späterer KZ waren die SS-Totenkopfverbände zuständig. Diese eigens dafür geschaffene Einheiten der SS wurden im KZ Dachau ausgebildet. (Siehe hierzu auch den Artikel SS-Unterführerschule Dachau). Das SS-Personal wohnte auf dem direkt anschließenden SS-Gelände. Der für die Bewachung des KZ Dachau zuständige SS-Totenkopfverband war die SS-Totenkopf-Standarte I „Oberbayern“, aus der im Oktober 1939 die spätere Waffen-SS Division „Totenkopf“ aufgestellt wurde. Nach der Umgliederung wurde die SS-Standarte in Dachau in SS-Totenkopf-Rekruten-Standarte „Oberbayern“ umbenannt.

Zweiter Kommandant, ab Ende Juni 1933 bis 7. Juli 1934 war Theodor Eicke. Er wurde nach seinem Mord an dem SA-Führer Röhm befördert und Chef der SS-Inspektion der Konzentrationslager (zuständig für alle Konzentrationslager). Er erließ Bestimmungen, die praktisch in allen KZ umgesetzt wurden. Als Kommandanten folgten ihm Heinrich Deubel, Hans Loritz, Alex Piorkowski Martin Weiß und Eduard Weiter (1. Oktober 1943 bis 26. April 1945). Nach ihm übergab am 29. April Heinrich Wicker (Jg. 1921), eine untere SS-Charge, das Lager an die US-Truppen.

 

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